Intensivierte Rehabilitatonsnachsorge (IRENA)

Das IRENA-Programm kann von Versichertern der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd , der Deutschen Rentenversicherung Bund sowie der Bundesknappschaft berufsbegleitend in Anspruch genommen werden, wenn der Patient bereits eine stationäre oder ganztägig ambulante Leistung zu medizinischen Rehabilitation durchgeführt hat.

Das Ziel der IRENA-Maßnahme besteht in der Stabilisierung der während der medizinischen Rehabilitation erreichten Rehabilitationsziele. Bei einer Leistungsfähigkeit von unter 3 Stunden kann IRENA nicht in Anspruch genommen werden.

Alle IRENA-Leistungen werden in Gruppen angeboten. Ausgenommen für den Bereich der psychischen gibt es somit keine Einzelleistungen.

IRENA sollte möglichst zeitnah im Anschluß an die abgeschlossene Leistung zur medizinischen Rehabilitation beginnen, idealerweise innerhalb der ersten 3 Monate. Dauer und tageszeitliche Organisation richten sich nach der Indikation und individuellen Situation des Patienten (z.B. Berufstätigkeit). Physiotherapeutische oder trainingstherapeutische Maßnahmen müssen innerhalb der ersten 6 Monate nach Entlassung aus der Rehabilitationseinrichtung abgeschlossen sein. Es können maximal 24 Termine mit einer Zeitdauer von 90-120 Minuten in Anspruch genommen werden.

Die Kosten für die therapeutischen Leistungen werden von der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, der Deutschen Rentenversicherung Bund sowie der Bundesknappschaft zu den vereinbarten Vergütungssätzen übernommen. Sofern Fahrtkosten entstehen, werden diese pauschal mit € 5,00 pro Behandlungstag vergütet. Die Auszahlung erfolgt direkt in Reha München GmbH. Eine Zuzahlung des Patienten ist für IRENA nicht zu leisten.